Aktuelle Forschung

Online-Befragung zu Osho-Meditationen

Mittels einer im Dezember 2023 durchgeführten Online-Befragung wollte die Sammasati Stiftung mehr über die Verbreitung, Bekanntheit und Beliebtheit verschiedener OSHO Meditationen erfahren. Im weiteren wollten wir auch herausfinden, ob Teilnehmende die Meditationen auch im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit anbieten und wie hier die Resonanz ausfällt. Dazu hatte Dr. Dwariko Pfeifer einen umfangreichen Fragebogen entwickelt.

Dieses Forschungsprojekt wird in diesem Jahr durch leitfadengestützte Tiefeninterviews von Dwariko Pfeifer mit Meditationslehrenden fortgesetzt.

Hier einige ausgewählte Ergebnisse der Online-Befragung mit 139 Teilnehmer*innen:

  • Die Mehrzahl der Fragebögen wurde von Frauen ausgefüllt (63%), demgegenüber nur etwas mehr als ein Drittel (31%) von Männern. Die Gruppe der bis 30-Jährigen ist nicht vertreten. Nimmt man die Gruppe der älter als 50–Jährigen (19 Prozent) und die der mehr als 55–Jährigen (12 Prozent) zusammen, beträgt diese 31 Prozent. Den weitaus größten Anteil an der Befragung haben mit 44 Prozent die der über 60–Jährigen mit 19 Prozent.
  • 36 Prozent der Teilnehmenden meditieren seit mehr als 30 Jahren; 11 Prozent seit mehr als 20 Jahren, 23 Prozent mehr als 10 Jahre; 13 Prozent mehr als 5 Jahre, 3 Prozent mehr als 3 Jahre und 6 Prozent mehr als 1 Jahr. 3 Prozent meditieren erst seit mehreren Monaten und 4 Prozent sind Anfänger:innen.
  • Die beliebteste Meditation ist die Kundalini. An zweiter Stelle steht die Dynamische Meditation. Sie wird gefolgt von der Nadabrahma, Latihan, Herzzentrierung sowie der Chakra Breathing Meditation.
  • Was die Häufigkeit angeht, so meditieren 10 Prozent der Befragten einmal täglich. 30 Prozent zwei bis drei Mal in der Woche, 10 Prozent je nach Bedarf und 5 Prozent hin und wieder.
  • 64 Prozent der Befragten meditieren allein, 29 Prozent in der Gruppe und 7 Prozent online.
  • Regelmäßiges Meditieren verbessert die Lebensqualität: Die Befragten nannten hier das Erleben innerer Zustände von Gelassenheit und Ruhe, das Gewahrwerden eigener Kraftquellen und eine stärkere Verbundenheit mit der eigenen Essenz.
  • Hervorzuheben ist: 50 Prozent der Befragten machen eigene Meditationsangebote.
  • 25 Prozent wünschen sich dafür mehr Unterstützung. Dies sollte zum Beispiel durch Anleitungs- und Kommunikationstrainings sowie Schulungen mit Praxisbeispielen insbesondere zum Thema Gesundheitsförderung und –management in Unternehmen geschehen.

In diesem Zusammenhang wäre auch eine Übersicht über die Forschungsergebnisse zur Dynamischen und Kundalini Meditation wichtig. (Anmerkung: Die liegt nunmehr mit der neuen Broschüre von Dwariko vor. Sie kann demnächst gegen Spende heruntergeladen werden.)

Auch die Erstellung eines Handbuchs für Meditationslehrer*innen wurde von dieser Gruppe gewünscht.

Die Sammasati Stiftung ist bemüht, diesen Wünschen nachzukommen und will auch die Verbindung und den Austausch unter den Meditationslehrer*innen verstärken.

Wer die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen nachlesen will, kann sich die Ausarbeitung von Dwariko Pfeifer „Joy in meditation“ demnächst gegen eine Spende (empfohlen: 5 Euro oder mehr) herunterladen.